Luitpold-Kaserne / General-von-Hippel-Kaserne

Luitpold_KaserneAuf der Nordseite der Breitscheidstraße schlossen sich in Richtung Biederitz zwei weitere Artillerie-Ka-sernen an, mit deren Bau das Militär ebenfalls ab 1936 begann. Die hintere General-von-Hippel-Kaserne ist inzwischen abgerissen worden. Die Luitpold-Kaserne, benannt nach Prinzregent Luitpold von Bayern, belegte das Artillerie-Regiment, ab 1940 Panzer-Artillerie-Regiment Nr. 13 der 13. Panzer-Division. In der General-von-Hippel-Kaserne lag ebenfalls ein Bataillon des Artillerie-Regiments Nr. 13 und zeitweilig auch die Artillerie-Abteilung Nr. 49.

Anger-Kaserne oder Von-Seeckt-Kaserne

Kaserne_TurmschanzenstrDie sogenannte Anger-Kaserne ist 1912/13 als neue Kaserne für das Infanterie-Regiment Fürst Leopold von Anhalt-Dessau (1. Magdeburgisches) Nr. 26 errichtet worden, welches in Teilen 1914 einzog. Sie steht auf einem großzügigen Grundstück zwischen Jerichower Straße, Turmschanzenstraße, Am Unterbär und der Herrenkrugstraße. Die Kaserne erhielt ihre spätere Benennung nach dem General-Oberst Hans von Seeckt, welcher 1920-1926 die Reichswehr zu einem hochspezialisierten Berufsheer formte. Heute sind hier das Kultusministerium und das Ministerium für Wohnungswesen, Städtebau und Verkehr untergebracht.

Feldartillerie-Kaserne in der Friedrichstadt

Kaserne FriedrichstadtDie Feldartillerie-Kaserne in der Friedrichstadt, Artilleriestraße, heute Am Charlottentor, Ecke Turmschanzenstraße, ist noch vor Aufgabe der Festung zwischen der Friedrichstadt und den äußeren Wallanlagen auf dem nach 1872 eingeebneten inneren Festungsgürtel der Friedrichstadt errichtet worden. 1880 noch in Ausführung, zog 1881 das Feldartillerie-Regiment hier ein. Das mächtige, vier- und fünfstöckige Kasernengebäude entsprach mit seinen zinnenbekrönten Türmchen und dem Rundbogenfries im normannischen Burgenstil dem damaligen Zeitgeschmack. Anfang der 1930er Jahre nannte das Militär die Kaserne „Goltz-Kaserne“, wohl nach dem preußischen Generalfeldmarschall Colmar Graf von Goltz.

Achim in der Unterwelt

„Olvenstedt probiert’s” ab 2. August mit „Orpheus“

Achim in der Unterwelt? Da macht sich Beate erstmal die Haare ...

Achim in der Unterwelt? Da macht sich Beate erstmal die Haare …

Es ist wieder KULT-Zeit in Magdeburg! Der August steht im Zeichen der Theatergruppe Braune-Sommer-Wiese und „Olvenstedt probiert’s“. In ihrem 23. Versuch wendet sich die Truppe dem mythischen Sänger Orpheus zu. Sebastian „Basti“ Wiese (Gerald Fiedler) erschafft in seiner Inszenierung eine antike Idylle, in der Menschen, Tiere, Bäume und Felsen in der Liebe und der Musik vereint sind – bis diese vollkommene Harmonie durch Eigennutz, dunkle Triebe und rohe Gewalt zerstört wird. Weiterlesen

Kaserne „Ravensberg“

Magdeburg_Kaserne_Ravensberg_SigN_2445Bis 1825 entstand nördlich der Bastion „Ravensberg“ die Kaserne „Ravensberg“, eines von mehreren Quartieren des 3. Magdeburgischen Infanterieregimentes Nr. 66. Das ehemalige Garnisonsgebäude, das um 1875 errichtet wurde, steht heute unter Denkmalschutz. Die ehemalige Ravensberg Kaserne mit Depot nahe der Bastion der Garnisonsstadt Magdeburg wurde nach dem zweiten Weltkrieg als Depot und Lager genutzt, später kamen andere Formen gewerblicher Nutzungen hinzu. Die Postkarte zeigt die Ansicht an der heutigen Otto-von-Guericke-Straße, wo jetzt die Oberfinanzdirektion steht.