JETZT! Vier Tage Jazzfest

Die ganze Bandbreite zeitgenössischen Jazz’ wollen die Organisatoren der Magdeburger Jazztage JETZT! auf die Bühnen bringen. An vier Tagen sind immerhin rund 40 nationale wie internationele Künstler zu erleben - in einer Kompaktheit, die selten zu erleben ist. Sowohl im Forum Gestaltung, wo die Reihe „Jazz in der Kammer“ eine neue Stätte gefunden hat, als auch im Gesellschaftshaus werden neun Konzerte stattfinden, die jeweils unter einem Thema stehen: Beginn ist am Donnerstag, 20. April, mit „Nu Jazz“ und Künstlern aus Osteuropa, vornehmlich aus Ungarn und Bulgarien.

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Zeitreise: Breiter Weg 55

Die Gebäude Breiter Weg 54 und 55 durchquerte einst ein winziger Durchgang - Brodscharrn genannt. Hier bot die Bäckerinnung seit dem frühen Mittelalter auf „Brodbänken“ ihre Waren feil. Über dem Eingang beim Breiten Weg war ein Zierstein angebracht: zwei Löwen halten einen Schild; in diesem ist oben eine „Prätzel“ (Bretzel), in der Mitte eine Wassersemmel von drei „Knusten", unten zwei aneinander sitzende Dreier-brödchen (Schwarzbrod) dargestellt.

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13 Tonnen Stahl bewegt man nur mit viel Gefühl

Abenteuer kann man gewiss auf vielfältige Weise erleben. Aber nahe des Altmark-ortes Cobbel, südöstlich von Tangerhütte bietet Jörn Klipp einen Erlebnisparcours an, der weit und breit seinesgleichen sucht. Unter dem Label „Panzer-Power – Die Panzerfahrschule“ kann man hier ab 16 Jahren in Begleitung eines Fahrlehrers selbst mit Tonnen schweren Panzern oder allradgetriebenen Lastkraftwagen durchs Gelände brausen.

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Film verrückt: Tipps von Lars Johansen

In dieser Rubrik möchte ich Filme oder Serien empfehlen, die Sie im Kino oder auf dem Bildschirm zuhause einmal anschauen sollten. Dabei möchte ich Ihren Blick auf eher Ungewöhnliches lenken.
„Der Rest ist Schweigen“ ist ein kleiner Ausflug in die Zeit, als es in (West-)Deutschland noch das Wirtschaftswunder gab. 1959 drehte Helmut Käutner einen Film, der versuchte, die Handlung von Shakespeares „Hamlet“ in ein zeitgenössisches Drama zu überführen.

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Wieder im Schoß der Stadt

Ende 1760 stellen neun Magdeburger Bürger bei der Berliner Freimaurerloge „La Concorde“ (Die Eintracht) den Antrag, eine Tochterloge gründen zu dürfen. Daraufhin entsteht am 23. Februar 1761 die Magdeburger Loge „De la Felicité“ (Zur Glückseligkeit). Mitglieder sind Magdeburger Bürger, wallonische Neubürger und französische Kriegsgefangene der preußischen Festungs- und Garnisonsstadt. Herzog Ferdinand wird 1779 Protektor und Ehrenmitglied der Loge.

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Idylle der Spätromanik

Im 10. Jahrhundert geht Memleben unwiderruflich in die europäische Geschichte ein. Mehrfach halten sich König Heinrich I. und sein Sohn Kaiser Otto I. an diesem Ort auf. Als Sterbeort König Heinrichs I. (†936) und Kaiserpfalz steht Memleben am Beginn der Herrschaft Ottos. Gleichzeitig steht der Ort aber auch am Ende seines Kaisertums, da Otto der Große (†973) am selben Ort verstirbt.

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